Mevlud – die Geburt des Propheten (a.s.)
Der letzte Gesandte Gottes, Muhammad – Gottes Segen und Friede seien auf ihm – wurde am Montag, dem 12. Rabīʿ al-awwal, dem dritten Monat des islamischen Kalenders, im Jahr 571 nach Jesus geboren – Friede und Segen Gottes seien auch auf ihm. Muslime begehen den Geburtstag Muhammads – Friede und Segen seien auf ihm – mit dem Vortrag des Mevlud. Der Begriff Mevlud bedeutet ursprünglich „Geburt“, doch im Laufe der Zeit hat sich seine Bedeutung deutlich erweitert, sodass jede religiöse Veranstaltung, bei der sich eine große Anzahl von Muslimen versammelt, als Mevlud bezeichnet wird.
Neben Mevlud-Feiern, an denen viele Gläubige teilnehmen, werden auch familiäre Mevluds zu verschiedenen Zeiten im Jahr organisiert, nicht nur am 12. Rabīʿ al-awwal. Die Geburt des Gesandten Gottes selbst war eine Inspiration für Dichter, Gedichte – Mevluds – zu verfassen, in denen sie in Versform die Zeit seiner Geburt, seine Mutter Āmina und anderes beschreiben. Solche Dichtungen verfassten unter anderem Šemsudin Sarajlić, Hafiz Salih Gašević, Hafiz Ibrahim Zenunović, Dr. Safvet-beg Bašagić, Rešad Kadić, Ešref Kovačević und andere.